Infoveranstaltung - 15 Jahre neurologische Rehabilitation

Nach dem Schlaganfall: Zurück in die Selbständigkeit

260.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Die Erstversorgung, zum Teil schon auf dem Weg ins Krankenhaus, wurde in den letzten Jahren enorm verbessert. Hier wird das Überleben gesichert und der Primärschaden so klein wie möglich gehalten. 

Danach entscheidet besonders die Rehabilitation, wie der Betroffene nach diesem einschneidenden Ereignis weiterlebt. 

Das Hauptkriterium einer Rehabilitation ist die Verbesserung von Teilhabe. Diese umfasst die Möglichkeit, in wichtigen Lebensbereichen, entsprechend den eigenen Wünschen und Vorstellungen, eigenständig handeln zu können.

Für viele heißt das wieder zu arbeiten, ihre Freizeit gestalten zu können aber auch einfach nur zu Hause leben zu können. Vielfältige Methoden helfen den Betroffenen, Verbesserungen in ihren Aktivitäten zu erreichen: Sei es sich bewegen zu können, mobil zu sein, ausreichend Fertigkeit in den Händen zu erlangen aber auch gut sprechen und kommunizieren zu können. Ebenso zählen die Denk- und Merkfähigkeit und wieder angemessene Gefühle zu empfinden dazu.


Reha – warum wohnortnah?

Um diese Ziele zu erreichen, hat sich in den letzten Jahren vor allem die wohnortnahe Rehabilitation immer weiter durchgesetzt. 

Bei dieser Rehaform absolvieren Patienten tagsüber ihr Therapieprogramm in der Rehaeinrichtung und verbringen den Abend und die Nacht zuhause. Es können die individuellen Lebensumstände, die sogenannten Kontext-Faktoren, einbezogen werden. Ganz abgesehen davon, fühlen sich die meisten Kranken abends und am Wochenende in ihrer vertrauten Umgebung viel wohler. 

Eine Einrichtung in Koblenz, die nach dem Konzept der wohnortnahen Reha behandelt, ist das Therapie-Zentrum Koblenz. Seit bereits 15 Jahren werden hier Patienten mit Schlaganfallfolgen, Schädel-Hirn-Trauma, aber auch chronischen Schmerzen erfolgreich auf Ihrem Weg zu mehr Selbständigkeit begleitet. 

Information für Betroffene

Für Betroffene und Interessierte veranstaltet das Therapie-Zentrum Koblenz in der Neversstr. 7-11 (Nähe Hbf), am Samstag, den 17. Februar von 11-12:30 Uhr, Vorträge rund um die Rehabilitation bei neurologischen Erkrankungen. Auch der Umgang mit Demenz, Schluckstörungen und die Testung der Fahrtauglichkeit werden thematisiert. Es werden praxisnahe Einblicke in die Behandlungen während der ambulanten neurologischen Reha geboten. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsdetails

Veranstaltungsart: Öffentlicher Vortrag

Thema:                    Neurologische Rehabilitation

Veranstalter:           Therapie-Zentrum Koblenz

Ort:                           Therapie-Zentrums Koblenz, Neversstr. 7-11 (Haupteingang), 56068 Koblenz 

Termin:                    Samstag 17.02.2018, 11:00-12:30 Uhr

Teilnahme:               Interessierte und Betroffene sind herzlich willkommen. 

                                Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 


Programm

  • Begrüßung
    Rehabilitation: Was ist das, wann ist sie erforderlich, wie bekomme ich eine Reha? Warum wohnortnah?
    B. Kügelgen
  • Krankheitsbewältigung - was ist das, wie geht das?
    F. Kaspers
  • Schluckstörung – akute Lebensgefahr!
    N. Yazar
  • Was ist arbeitsplatzbezogene Rehabilitation? Dialogvortrag mit Praxisbeispielen
    H. Kaupa
  • Neuropsychologie - darf ich Auto fahren?
    F. Kaspers
  • Umgang mit Demenz
    B. Kügelgen
  • Diskussion


Referenten

Heike Kaupa, Ergotherapeutin

Dr. phil. Frank Kaspers, Leitender Psychologe 

Dr. med. Bernhard Kügelgen, Leitender Arzt 

Nedya Yazar, Logopädin